recruitingpoint bewerbung referenz

Eine Bewerbung mit Referenz

 

Eine Bewerbung mit einer Referenz statt einem Arbeitszeugnis ist vielen Bewerbern noch neu. Um gute Chancen auf einen neuen Job zu haben sollten sich Bewerber jedoch immer auf dem laufenden halten, denn eine Referenz in der Bewerbung kann sich positiv auf Ihre Jobsuche auswirken. Rund um das Thema Referenz haben wir einige hilfreiche Artikel für Sie geschrieben.

Lesen Sie unsere Artikel und bleiben Sie auf dem neusten Stand.

  • Warum eine Referenz in der Bewerbung?
  • Wer kann mir eine Referenz schreiben?
  • Was soll in einer guten Referenz stehen?

Gerne können Sie auch einen persönlichen Termin mit uns vereinbaren, in welchem wir auf Ihre individuellen Fragen eingehen.

 

Warum eine Referenz in der Bewerbung?

Bisher bestand eine deutsche Bewerbung aus den Hauppteilen Anschreiben, Lebenslauf und Arbeitszeugnisse. Referenzschreiben als fester Bestandteil einer Bewerbung, ist in den Ländern wie USA, Spanien oder Italien schon längst Standard, dies wird nun auch in Deutschland immer moderner. Doch was ist eigentlich ein Referenzschreiben und worin liegt der Vorteil?

Ein Referenzschreiben ist nicht zu verwechseln mit einem Arbeitszeugnis. Der große Unterschied ist, dass ein Arbeitszeugnis gesetzlich stark geregelt ist, während eine Referenz auf völlig freiwilliger Basis geschrieben wird und keine gesetzlichen Regelungen aufweist. Außerdem wird in der Ich-Form geschrieben, so gibt der Verfasser seine Beziehung zum Bewerber an, bewertet dessen Arbeit und Persönlichkeit und kann auf Nachfrage gute Auskunft über Ihn geben.
Dabei muss der Verfasser des Referenzschreibens nicht zwingend der ehemalige Chef sein, jedoch sollte es eine Person sein, die rangmäßig über einem steht und mit der man schon zusammengearbeitet hat und welche idealerweise einen möglichst hohen beruflichen Status genießt.

Vorteilhaft gegenüber dem Arbeitszeugnis ist der Punkt, dass die Referenz kein Zwang ist, somit spricht es sehr für den Bewerber, wenn er eine solche vorweißen kann. Des Weiteren sieht der potenzielle Arbeitgeber, dass der Bewerber über eventuell beruflich relevante Kontakte verfügt, welche dem Unternehmen zu Nutze kommen können.

Nicht zu vergessen ist, dass der Trend der Referenzschreiben bei den deutschen Bewerbern noch nicht so bekannt ist, so hebt sich der Kandidat mit Referenzschreiben besonders gut von den anderen ab.

Also nutzen Sie die mögliche Unwissenheit ihrer Mitbewerber! Zögern Sie nicht, uns anzurufen, wir helfen Ihnen gerne dabei den richtigen Referenzverfasser zu finden oder prüfen ihre Referenz auf fachliche Qualität.

 

Wer kann mir eine Referenz schreiben?

Der Trend des Referenzschreibens in einer Bewerbung ist immer mehr im Kommen. Gerade für freiberufliche Mitarbeiter/innen, welche kein Arbeitszeugnis erhalten, ist eine Referenz sehr wichtig. Doch wer kommt eigentlich als Verfasser einer solchen Referenz in Frage?

Natürlich findet jeder schnell Menschen, die gut über einen sprechen würden, aber nicht jeder kommt für eine Referenz in einer Bewerbung in Frage. Freunde, Verwandte oder der Büronachbar schreiben natürlich aus Gefälligkeit nur Positives, jedoch ist deren Einschätzung schlichtweg nicht professionell genug. Selbiges gilt für Personen, welche auf der gleichen Ebene mit einem arbeiten.

Eine gute Referenz kommt von jemandem, der Sie für einige Zeit beobachten konnte, in der er Ihnen etwas beigebracht oder Sie geführt hat. Also zum Beispiel Vorgesetzte, Manager oder Auftraggeber, mit welchen Sie in einem Projekt zusammen gearbeitet haben.

Auch Berufsanfänger haben eine Chance sich mit einer Referenz von anderen Bewerbern abzuheben. Personen, wie ein Professor, der die Master-Arbeit betreut hat oder der Vorgesetzte aus dem Praktikum oder Werkstudentenjob, eignen sich gut als Verfasser einer Referenz. Hier gilt ebenso, dass der Studienkollege oder ein anderer Werkstudent als Referenzgeber nicht geeignet ist. Dies wirkt schnell unseriös.

Des Weiteren kann auch ein Ehrenamt von der jeweiligen Organisation mit einer Referenz unterstrichen werden.

Gerne helfen wir Ihnen, den geeigneten Referenzverfasser für Sie zu finden. Melden Sie sich bei uns und wir vereinbaren einen Termin!

 

Was soll in einer guten Referenz stehen?

Der Inhalt einer Referenz für Ihre Bewerbung kann ausschlaggebend sein, ob Sie damit erfolgreich sind. Folgende acht Tipps von uns für Ihre Referenz:

  1. Eine Referenz wird anders als ein Arbeitszeugnis in der Ich-Form verfasst
  2. Ihre Referenz sollte nicht länger als eine DinA4-Seite lang sein. Personaler legen - wie in allen Teilen der Bewerbungsunterlagen - Wert auf kurze, prägnante Inhalte.
  3. Anfangs stellt sich der Referenzverfasser kurz vor, beschreibt dabei sein Verhältnis zum Bewerber (Arbeitgeber, Mentor etc.) und gibt die Dauer der Zusammenarbeit an.
  4. Danach wird der Bewerber beschrieben und gelobt. Dabei wird auf dessen Persönlichkeit, Fachkenntnisse und Fähigkeiten eingegangen.
  5. Pauschale Aussagen wie "Frau Mustermann war stets teamfähig." werden nicht empfohlen. Besser sind anschauliche und authentisch klingende Sätze wie z.B. "Ich habe Frau Mustermann als kommunikationsstarke und strukturiert arbeitende Persönlichkeit kennengelernt".
  6. Es muss darauf geachtet werden, dass nicht übertrieben und zu viel Lob ausgesprochen wird. Es reichen drei positive Eigenschaften des Bewerbers.
  7. Zum Schluss sollte der Verfasser seine ausdrückliche Empfehlung aussprechen.
  8. Für mögliche Rückfragen zur Referenz gibt der Referenzverfasser seine Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail Adresse an.

Sie haben schon ein Referenzschreiben und wissen nicht ob es sich für die nächste Bewerbung eignet? Oder Sie wollen sich demnächst Bewerben und wollen professionelle Unterstützung? Dann vereinbaren Sie einen Termin mit uns.