recruitingpoint FAQ

FAQ

Wir beantworten Ihnen hier einige Fragen, die immer wieder bei unserer Arbeit mit Bewerbern und Personalrecruiting auftauchen.
Haben Sie weitere Fragen, so können Sie uns jederzeit gerne persönlich kontaktieren.

 

1. Was ist der Unterschied zwischen einer E-Mail- und einer Online Bewerbung?

Bei einer E-Mail-Bewerbung senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse) als ein pdf-Dokument als E-Mail ab. Bei einer Online-Bewerbung verwenden Sie eine auf der Firmenhomepage bereitgestellte Eingabe-Maske (Formular), in der Sie ihre Bewerbungsdaten eingeben. Meist können auch noch Dokumente als pdf mit angehängt werden.  Weitere Infos hier >>

 

2. Ich habe Bewerbungsunterlagen versandt und nichts mehr von der Firma gehört, soll ich dort anrufen, und wenn, ab wann?

Nach ca. 1 - 1,5 Wochen sollten Sie nachfragen, wie der Stand der Dinge ist und ab wann Sie mit einer Antwort rechnen können.

 

3. Ich habe noch kein Arbeitszeugnis von meiner letzten / jetzigen Arbeitsstelle erhalten, kann ich meine Bewerbungsunterlagen trotzdem absenden?

Es wird nicht erwartet, dass Sie von Ihrer aktuellen Arbeitsstelle ein Arbeitszeugnis Ihren Bewerbungsunterlagen beilegen, insbesondere wenn Sie noch nicht gekündigt haben. Eventuell haben Sie ein Zwischenzeugnis, das Sie beifügen können. Es ist wichtig, sich zeitnah immer Arbeitszeugnisse von Firmen ausstellen zu lassen. Der neuste Trend geht jetzt zur Referenz statt dem Arbeitszeugnis in der Bewerbung.
Lesen Sie hier mehr über Referenzen in der Bewerbung >>

 

4. Ich könnte mich auf zwei Stellen in einer Stellenausschreibung einer Firma bewerben, reicht da EIN Anschreiben?

Es kommt hierbei darauf an, ob bei den Stellenausschreibungen der suchenden Firma ein und der selbe Ansprechpartner bei den Stellen genannt wird, dann können Sie sich mit einem Bewerbungsanschreiben, in dem Sie sich auf beide Ausschreibungen beziehen, bewerben – vorausgesetzt es handelt sich um ähnlich gelagerte Aufgabenfelder.

 

5. Europass-Lebenslauf oder tabellarischer Lebenslauf, welche Form des Lebenslaufs soll ich wählen?

Der Europass-Lebenslauf ist eine einheitliche Form, die in allen EU-Ländern Anerkennung findet. Den EU-Lebenslauf kann man direkt über das Internet downloaden, ausfüllen und bei sich speichern (mehr unter: www.europass-info.de). Nach wie vor können Sie die bewährte Form wählen (Datenleiste links und Erläuterungstext rechts daneben).

 

6. Ist ein höheres Alter beim Bewerben um eine Stelle hinderlich?

Meine Erfahrung aus meiner Beratertätigkeit ist, dass ein Alter um 50 und höher, sogar um die 60 keinen Hinderungsgrund darstellt, keine Stelle mehr zu erhalten. Sie müssen sich zwar mehr in die Breite bewerben und evtl. Abstriche beim Gehalt in Kauf nehmen und sich evtl. etwas länger bewerben, aber dass Sie keinen Job in Ihrem Bereich mehr erhalten wird bei konsequenten, ernsthaft durchgeführten Bewerbungen nicht der Fall sein.

Hier finden Sie Tipps zu einer Bewerbung mit 50+ >>

 

7. Habe ich eine Change beim Bewerben, wenn ich keine Einser-Arbeitszeugnisse vorweisen kann?

Wenn jemand durchwegs Einser-Zeugnisse vorlegt, wird ihm evtl. nicht mehr geglaubt. Es ist eine erwiesene Tatsache, dass Firmen zum Teil sehr gute und gute Zeugnisse ausstellen, damit sie ihre Ruhe vor dem früheren (geliebten oder weniger geliebten) Arbeitnehmer haben. Zweier- und Dreier-Zeugnisse kommen wahrheitsgemäßer rüber.

 

8. Ich bin Freiberufler/in, Selbstständig und möchte mich bei potentiellen Auftraggebern um eine Festanstellung bewerben, oder in eine Festanstellung überwechseln und kann daher keine Arbeitszeugnisse vorlegen. Welche Möglichkeiten habe ich, meine Leistungen trotzdem beurteilt zu bekommen?

Bei Freiberuflern/Selbstständigen gibt es die Möglichkeit, sich Referenzen von Auftraggebern geben zu lassen.
Lesen Sie hier mehr über Referenzen in der Bewerbung >>

 

9. Ich habe einen Zick-Zack-Lebenslauf / Patchwork-Lebenslauf, wie kann ich das darstellen um nicht gleich aussortiert zu werden?

Machen Sie sich bewusst, dass Sie über Erfahrungen verfügen, die andere nicht haben. Dies wäre z. B. dass Sie einen großen beruflichen Erfahrungsschatz haben und sich daher rasch in neue Aufgabenbereiche einarbeiten können und über interkulturelle Erfahrungen verfügen.

 

10. Muss ich bei einer Bewerbung meine Behinderung angeben?

Wenn Sie Ihren Job uneingeschränkt ausüben können, ist es in der freien Wirtschaft sinnvoll wenn Sie Ihre Behinderung erst nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit der Personalstelle mitteilen (Nachteil: Sie verzichten evtl. auf Sonderurlaub). Eine sichtbare Behinderung sollten Sie allerdings spätestens beim Jobinterview offen ansprechen.
Wenn Sie sich bei einer Behörde bewerben oder im öffentlichen Dienst, werden Bewerber mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt: Hier also eine Behinderung im Bewerbungsanschreiben mit angeben.

Hinweise gibt es hierzu im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).